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Das St. Jakobus-Haus

Das St. Jakobus-Haus ist ein Wohnheim für Menschen mit einer psychischen Erkrankung. Es bietet Aufnahmemöglichkeiten für 24 Bewohner*innen, die in drei Wohnungen betreut werden. Das Wohnheim ist rund um die Uhr besetzt. Das Leistungsangebot im St. Jakobus-Haus dient der Eingliederung und der Förderung der Teilhabe in der Gesellschaft sowie bei Bedarf der dauerhaften Beheimatung.

Aufnahme

Zur Aufnahme kommt es, wenn Menschen aufgrund ihrer psychischen Erkrankung derart beeinträchtigt sind, dass sie ihre Alltagskompetenzen nicht mehr nutzen bzw. nicht mehr eigenständig entwickeln können. Im Aufnahmeverfahren erfolgt zunächst ein niederschwelliges Infogespräch, in dem der /die Interessierte das Wohnheim kennenlernen kann. Besteht danach noch weiterhin Interesse an einer Heimaufnahme, kann sich der/die Interessierte durch ein Formular fest anmelden. Vor der eigentlichen Aufnahme wird weiteres Gespräch zu Zielen der Heimaufnahme geführt. Eine Person kann nur aufgenommen werden, wenn eine Kostenzusage eines Leistungsträgers vorliegt oder die Kosten selbst getragen werden können.

Leistungsangebot

Im St. Jakobus-Haus werden Leistungen zum Wohnen und zur Tagesstruktur angeboten. Ein multiprofessionelles Team betreut und fördert die Heimbewohner*innen.

  • für Ihre Fragen rund um das Thema Wohnheim und Finanzierung der Kosten durch eine Heimaufnahme
  • für einen Rundgang im Wohnheim, um das Heim näher kennenzulernen

Das Wohnheim St. Jakobus-Haus befindet sich im Stadtteil Haslach, einem Wohngebiet Villingens, mit ausgebauter Infrastruktur. Geschäfte, Bushaltestelle, Apotheke und Ärzte befinden sich in unmittelbarer Nähe.

Im St. Jakobus-Haus finden tagesstrukturierende Angebote und Freizeitangebote statt, diese werden u. a. durch 2 Ergotherapeutinnen betreut.

  • Wir begleiten Kinder und Jugendliche in der Schule oder im Kindergarten.
  • Wir unterstützen sie bei alltäglichen Handlungen und bei Aktivitäten in der Gruppe.
  • Wir unterstützen bei der Inklusion in Kindergärten und Schulen.

Für den Wohnraum und einen Teil der Gemeinschaftsräume wird Miete erhoben. Für die Versorgung im Wohnheim wird außerdem ein gewisser Betrag verlangt. Falls kein Einkommen da ist, kann man diese Beträge mit der Grundsicherung bezahlen. Die Fachleistungen in der Betreuung, also beim Wohnen und bei Bedarf auch während der Tagesstruktur, übernimmt die Eingliederungshilfe (Sozialamt), wenn man diese nicht selbst bezahlen kann.

Die Wohngruppe im Erdgeschoss ist barrierefrei, mit einem geeigneten Zimmer für Rollstuhlfahrer*innen und einem Behindertenbad. Im neu entstehenden angrenzenden Neubau wird es einen Aufzug geben. Durch ihn sind auch die Wohngruppen im Obergeschoss auch mit dem Rollstuhl erreichbar.

Ihre Ansprechpartner

Stefanie Ammann